Melde dich mit deiner syBos-ID an. Bestätige anschließend die E-Mail in deinem Postfach, um dich einzuloggen. Mit der Anmeldung hast du Zugriff auf interne Dokumente im Downloadcenter, kannst Schnellzugriffe setzen und Personalisierungen vornehmen.
Bezirk Braunau zur Übersicht
Gerade bei derartigen Dürreperioden, wie es im Sommer der Fall war, steigt die Gefahr von Vegetationsbränden und deren schnelle und großflächige Ausbreitung immens. Um für einen solchen Starklastfall gerüstet zu sein, trat der Katastrophenstab des Bezirkes Braunau am 12.10.2026 im Einsatzzentrum Uttendorf zusammen und trainierte für den Ernstfall.
Der Katastrophenstab kommt dann zum Einsatz, wenn große Teile des Bezirkes von einem Starklastfall betroffen sind und die Feuerwehren sowohl überörtlich als auch mit den Behörden zusammenarbeiten müssen. Um die Vielzahl an Schadensfällen bestmöglich abarbeiten zu können, koordiniert der Stab den Einsatz von Mannschaft und Geräten und spricht sich eng mit den BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) ab, sei es etwa hinsichtlich Straßensperren oder dem Aufrechterhalten von Rettungswegen. Zudem wird versucht, die Bevölkerung bestmöglich zu informieren, sei es auf den Kanälen des BFK oder auch indem an die Presse wichtige Informationen weitergegeben werden.
Der Katastrophenstab ist wie folgt gegliedert:
TEL: Technische Einsatzleitung
S1: Personal
S2: Lage
S3: Einsatzführung
S4: Versorgung
S5: Öffentlichkeitsarbeit
S6: Kommunikation
MESA (=Meldesammelstelle) Stab
EFU Braunau, EFU Mauerkirchen, EFU Mattighofen und EFU Wildshut als MESA des jeweiligen Abschnittes
„Größere Vegetationsbrände im Raum Geretsberg - Tarsdorf (Weilhartsforst), Schalchen - Maria Schmolln (Kobernaußerwald) und Neukirchen - Burgkirchen - Uttendorf (Bräuholz) “ wurden als Übungsannahme vorgegeben. Dieses Szenario galt es anhand von realistischen Einsatzbeispielen und eingespielten Telefon- und Funkgesprächen durchzuarbeiten. Hauptaugenmerk wurde vor allem auf flüssige Arbeitsabläufe innerhalb der jeweiligen Gruppen sowie auf Kommunikation und einen guten Informationsaustausch im gesamten Einsatzführungsstab gelegt.
Text & Fotos: EFS Bezirk Braunau