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Bezirk Braunau zur Ăbersicht
Eine krĂ€ftige Unwetterfront ist am Freitagabend, 21. August, ĂŒber den Bezirk Braunau gezogen. Innerhalb kurzer Zeit wurden zahlreiche Feuerwehren zu SturmschĂ€den und Ăberflutungen alarmiert. UmgestĂŒrzte BĂ€ume blockierten StraĂen, DĂ€cher wurden beschĂ€digt und Fahrbahnen ĂŒberflutet. Besonders gefordert waren unter anderem die Feuerwehren in Maria Schmolln, Schalchen und Mattighofen.
Die ersten Alarmierungen im Zusammenhang mit dem Unwetter gingen kurz vor 18 Uhr ein. In Feldkirchen bei Mattighofen blockierte ein umgestĂŒrzter Baum eine StraĂe. Wenige Minuten spĂ€ter folgten weitere EinsĂ€tze in Mattighofen, Pischelsdorf am Engelbach, Schalchen und Maria Schmolln.
Mit dem Durchzug der Unwetterfront stieg die Zahl der Alarmierungen rasch an. Mehr als 30 EinsĂ€tze lassen sich anhand der vorliegenden Alarmierungen unmittelbar auf Sturm und Starkregen zurĂŒckfĂŒhren. Mehrere weitere Einsatzmeldungen liefen parallel.
UmgestĂŒrzte BĂ€ume und beschĂ€digte DĂ€cher
Ein Schwerpunkt lag bei umgestĂŒrzten oder gefĂ€hrlich stehenden BĂ€umen. Feuerwehren mussten unter anderem in Feldkirchen bei Mattighofen, Mattighofen, Maria Schmolln, Schalchen, Höhnhart, St. Radegund und Moosdorf ausrĂŒcken, um Verkehrswege wieder freizumachen.
In Pischelsdorf am Engelbach und Burgkirchen wurden die EinsatzkrĂ€fte jeweils zu einem Baum auf einem Fahrzeug alarmiert. In Braunau am Inn musste ein Baum gesichert werden, der umzustĂŒrzen drohte.
Auch mehrere DĂ€cher hielten den starken Windböen nicht stand. Dachsicherungen beschĂ€ftigten die Feuerwehren unter anderem in Schalchen, Maria Schmolln und Mattighofen. In Mattighofen mussten auĂerdem lose GegenstĂ€nde gesichert werden.
Starkregen ĂŒberflutet StraĂen und bedroht GebĂ€ude
Neben dem Sturm sorgte auch der intensive Niederschlag fĂŒr EinsĂ€tze. In Treubach und St. Veit im Innkreis standen Fahrbahnen unter Wasser. In Altheim drohte Wasser in ein GebĂ€ude einzudringen. Die Feuerwehren waren dort gefordert, weitere SchĂ€den möglichst zu verhindern.
Die Einsatzstellen verteilten sich ĂŒber weite Teile des Bezirks. Besonders deutlich zeigte sich die IntensitĂ€t des Unwetters in Maria Schmolln: Dort wurde die Feuerwehr innerhalb weniger Minuten zu mehreren umgestĂŒrzten BĂ€umen und Dachsicherungen gerufen. Die EinsatztĂ€tigkeit dauerte bis in die spĂ€ten Abendstunden.
Auch in Schalchen und Mattighofen mussten mehrere Einsatzstellen nahezu gleichzeitig abgearbeitet werden.
Schadstoffaustritt nach Starkregen in St. Veit im Innkreis
In St. Veit im Innkreis kam es im Zuge des Starkregens zu einem weiteren Einsatz. In einem Gewerbegebiet trat ein Schadstoff aus. Um 19:47 Uhr wurden die Feuerwehren St. Veit im Innkreis und Mauerkirchen alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde um 21:17 Uhr auch die Feuerwehr Braunau am Inn hinzugezogen. Die EinsatzkrÀfte waren damit beschÀftigt, den Schadstoff zu binden und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Zahlreiche Feuerwehren ĂŒber Stunden gefordert
FĂŒr die EinsatzkrĂ€fte bedeutete die Unwetterfront vor allem eines: viele Einsatzstellen in sehr kurzer Zeit. WĂ€hrend an einer Stelle ein Baum von der Fahrbahn entfernt wurde, wartete bereits der nĂ€chste Einsatz. Die Feuerwehren arbeiteten die Alarmierungen nach Dringlichkeit ab und stellten die Sicherheit auf den betroffenen Verkehrswegen und an beschĂ€digten GebĂ€uden wieder her.
Der Bezirk Braunau gehörte laut Landesfeuerwehrkommando zu den von der Unwetterfront besonders betroffenen Bezirken Oberösterreichs. Landesweit wurden innerhalb von rund vier Stunden etwa 220 EinsÀtze registriert. Rund 130 Feuerwehren mit etwa 2.500 EinsatzkrÀften standen im Einsatz.
Im Bezirk Braunau lag der Schwerpunkt klar bei SturmschÀden und den Folgen des Starkregens. Auch nach dem Durchzug der Front waren Feuerwehren noch damit beschÀftigt, beschÀdigte DÀcher zu sichern, BÀume zu entfernen und weitere Einsatzstellen abzuarbeiten.
Das Bezirksfeuerwehrkommando bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehrmitgliedern fĂŒr die geleistete Arbeit sowie bei der Bevölkerung fĂŒr die RĂŒcksichtnahme an den Einsatzstellen.
Text & Fotos: © HBI d.F. Gerald Badegruber
Alle Fotos gibts hier: