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Allgemein Einsätze

28.07.2026 | Alarmstufe 3 bei Brand eines landwirtschaftlichen Objekts in Lengau

Bezirk Braunau zur Übersicht

21 Feuerwehren mit über 40 Fahrzeugen und mehr als 300 Personen in der Ortschaft Holz im Einsatz!

Ein Brand in einem landwirtschaftlichen Objekt führte am Nachmittag in der Lengauer Ortschaft Holz zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Insgesamt wurden 21 Feuerwehren aus den Bezirken Braunau und Vöcklabruck sowie aus dem benachbarten Bundesland Salzburg alarmiert. Durch den raschen und abgestimmten Einsatz konnte ein Übergreifen des Brandes auf ein angrenzendes Gebäude verhindert werden.

Die ersten Feuerwehren wurden um 14.05 Uhr unter dem Einsatzstichwort „Brand landwirtschaftliches Objekt“ alarmiert. Bereits sieben Minuten später, um 14.12 Uhr, erhöhte die Einsatzleitung aufgrund der Lageentwicklung auf Alarmstufe 2. Um 14.32 Uhr wurde schließlich Alarmstufe 3 ausgelöst und damit ein Großaufgebot weiterer Einsatzkräfte nach Lengau beordert.

Eine der größten Herausforderungen war die Löschwasserversorgung. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gestaltete sich die Wasserentnahme aus den umliegenden Bächen schwierig. Für den umfangreichen Löschangriff mussten daher zusätzliche Transportmöglichkeiten organisiert und eingesetzt werden.

Große Hilfe kam dabei erneut von den Landwirten aus der Umgebung. Insgesamt 13 Güllefässer wurden für den Transport von Löschwasser zur Einsatzstelle eingesetzt. Die rasche und unkomplizierte Unterstützung der Bauernschaft half den Feuerwehren wesentlich beim Aufbau einer ausreichenden Wasserversorgung.

Neben der schwierigen Löschwassersituation belastete auch die große Hitze die Einsatzkräfte. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad mussten die Feuerwehrmitglieder körperlich schwere Arbeiten in ihrer Schutzbekleidung verrichten. Besonders bei längeren Einsätzen führt diese Kombination zu einer hohen körperlichen Belastung. Die Einsatzkräfte mussten daher laufend abgelöst und entsprechend versorgt werden.

Im Einsatzverlauf wurde auch der Notarzthubschrauber zweimal angefordert. Weitere Kräfte des Roten Kreuzes und der Polizei standen ebenfalls im Einsatz.

Durch den raschen Aufbau eines umfassenden Löschangriffs und das gezielte Vorgehen der eingesetzten Feuerwehren konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das unmittelbar angrenzende Gebäude verhindert werden. Damit gelang es den Einsatzkräften, weiteren Sachschaden zu begrenzen.

Insgesamt standen 328 Personen im Einsatz. Die Feuerwehren waren mit 43 Fahrzeugen vor Ort. Dazu kamen sieben Fahrzeuge des Roten Kreuzes und der Polizei.

Alarmierungsverlauf

14.05 Uhr: Erstalarmierung

  • Feuerwehr Lengau
  • Feuerwehr Markt Friedburg
  • Feuerwehr Schneegattern
  • Feuerwehr Teichstätt
  • Feuerwehr Utzweih-Igelsberg

14.12 Uhr: Alarmstufe 2

  • Feuerwehr Achenlohe
  • Feuerwehr Lochen am See
  • Feuerwehr Mattighofen
  • Feuerwehr Munderfing
  • Feuerwehr Stallhofen
  • Feuerwehr Straßwalchen, Salzburg
  • Feuerwehr Straßwalchen, Löschzug Haidach, Salzburg

14.19 Uhr

  • Feuerwehr Schalchen

14.32 Uhr: Alarmstufe 3

  • Feuerwehr Forstern
  • Feuerwehr Frankenmarkt
  • Feuerwehr Frauschereck
  • Feuerwehr Jeging
  • Feuerwehr Palting
  • Feuerwehr Pöndorf

14.42 Uhr

  • Feuerwehr Braunau am Inn

15.12 Uhr

  • Feuerwehr Mauerkirchen

Und wieder stellten die Feuerwehren ihre Schlagkraft eindrucksvoll unter Beweis. Innerhalb von knapp 30 Minuten konnte die Alarmierung bis zur Alarmstufe 3 ausgeweitet und ein Kräftepotenzial von mehreren hundert Einsatzkräften mit über 40 Fahrzeugen aktiviert werden. Insgesamt standen 304 Personen im Einsatz. Dieses rasche Aufgebot war nur durch funktionierende Alarmierungsstrukturen und die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren über Bezirks- und Landesgrenzen hinweg möglich.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Braunau bedankt sich bei allen beteiligten Feuerwehren, den Kräften des Roten Kreuzes und der Polizei sowie bei den Landwirten, die mit ihren Güllefässern die Löschwasserversorgung unterstützten. Gerade unter den schwierigen Bedingungen mit großer Hitze und eingeschränkter Wasserverfügbarkeit war die Zusammenarbeit aller Beteiligten von großer Bedeutung.

Text & Fotos: © HBI d.F. Gerald Badegruber

Alle Fotos gibts hier:

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